Freitag, 30. Juli 2010
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Motorbootfahrten auf Rhein und Neckar.

Abfahrts-/Endhafen: Lampertheim, Altrhein, An der Wormserlandstr. 47, Bootshaus Kern.

Boot: Drago 660, 7 Personen, Motorisierung  Honda 90 PS, Tankinhalt 150 Liter,
Länge 6,60 m,  Breite 2,24 m


Strecke:
Tour1: Lampertheim, Mannheim, Neckarschleusen, Heidelberg und zurück.
oder
Übungsfahrten auf dem Strom zwei- oder mehrstündig.

Schiffsführung durch einen Skipper der Yachtschule Leo Germann.

Termine:
nach Absprache mit unserem Büro. 06331-76464 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
z.Zt. frei: 30.5., 5.6., 6.6., 12.6., 13.6., 26.6., 27.6

Wir legen in Lampertheim im Altrhein ab. Befahren zu Berg den Rhein bis zur Neckarmündung. Über die Neckarschleusen erreichen wir dann Heidelberg. Abfahrt ca. 10:00 Uhr

Preise inkl Skipper:

Tour 1:  Schleusenfahrt Mannheim - Heidelberg
Gesamte Boot mit max. 5 Teilnehmern:   395,-
Pro Person (Mindestteilnehmerzahl 4):   85,-
Tour 2:  Trainingsfahrt auf dem Rhein min. 2 Std
Gesamte Boot mit max. 5 Teilnehmern plus Skipper je Stunde:      105,-
Jeweils plus Benzin

Während der Tour können Sie selbstverständlich das Boot fahren und An- oder Ablegen . Schleusenarbeit machen wir zusammen.

Hier finden Sie einen Überblick über die Schleusen und den Streckenverlauf von Tour 1....

 

SchleusekmFunkkanalTelefonHubhöhen
(über MW)
Feudenheim 6,21 20 0621 / 7 18 68 20 10,00 m
Schwabenheim 17,68 78 0621 / 7 18 68 21 8,70 m
Heidelberg 26,14 79 06221 / 3 89 36 20 2,60 m

 

  

 

Zur Lektüre einige Vorschriften zur Benutzung der Schleusen:

Kleinfahrzeuge im Schleusenbereich und in Schleusen (§§ 6.28, 6.28a, 6.29)
Sportboote
werden normalerweise in Gruppen oder zusammen mit Großfahrzeugen geschleust.

Während des Füllens und besonders während Entleeren der Schleusen ist darauf zu achten, dass keine Boote in der Nähe des Ober- und Untertores im Sog- und Strömungsbereich liegen. Beim Steigen oder Sinken des Kammerwasserstandes sind die Halteleinen ordnungsgemäß nachzulassen. Ein Aufhängen des Bootes kann Lebensgefahr bedeuten! Zum Befestigen der Halteleinen sind hierfür vorgesehene Einrichtungen (Plattform- und Nischenpoller) zu benutzen.

Bei der Benutzung der Schiffsschleusen sind folgende Bedingungen zu beachten:

Im Schleusenbereich darf nur mit mäßiger Geschwindigkeit gefahren werden.
Das überholen ist verboten.
Zum Schutz der Schleusenkammer und des Fahrzeuges müssen Fender benutzt werden.
Die nutzbare Länge ist an den Kammerwänden gekennzeichnet. Wird diese Kennzeichnung nicht beachtet, besteht die Gefahr, dass das Fahrzeug beim Leeren der Schleusenkammer aufsetzt und beschädigt wird.
Außer zur Einfahrt in die Schleuse darf nicht über das am Ufer aufgestellte Halteschild hinausgefahren werden.
Kleinfahrzeuge dürfen erst nach den anderen größeren Fahrzeugen und nach Aufforderung in die Schleuse einfahren.
In der Schleusenkammer ist ausreichender Abstand zu den Fahrzeugen mit Antriebsmaschine zu halten.

Verhalten an fernbedienten Schleusen
Am oberen Neckar werden die Schleusen von Deizisau bis Hofen über die Fernbedienzentrale Obertürkheim (FBZ) gesteuert und überwacht. Der Verkehrsablauf in den Schleusenbereichen, den Torbereichen und den Schleusenkammern wird durch Kameras in die Fernbedienzentrale übertragen. Alle Signale und Schleusenkammerverschlüsse (Tore, Schütze) werden von der Fernbedienzentrale gesteuert und überwacht.

Alle Gespräche über Funk (NIF) werden automatisch an die Fernbedienzentrale geleitet. Telefonisch ist die Fernbedienzentrale unter 0711/25552-421 zu erreichen.

Eine Schleusung durch die Fernbedienzentrale kann erst erfolgen, wenn sich ein Fahrzeug an der entsprechenden Schleuse angemeldet hat. Daher ist es durchaus möglich, dass Fahrzeuge die sich nicht an der Schleuse anmelden, nicht bemerkt und somit nicht geschleust werden. Eine Anmeldung bei der FBZ gerade für Kleinfahrzeuge, die eine Schleuse durchfahren wollen, ist unbedingt erforderlich.

Für Fahrzeuge, die nicht mit Funk ausgerüstet sind, wurden hierfür an allen Schleusen gut sichtbare orangefarbene Gegensprechanlagen errichtet. Diese befinden sich an jedem Schleusenvorhafen. Von dort kann Kontakt mit der FBZ aufgenommen werden. Für den Fall, dass eine Gegensprechanlage einmal nicht funktionieren sollte, ist auf jeder Sprechsäule die Telefonnummer der FBZ angebracht.

Bedienung:

Rufhebel betätigen und wieder loslassen
Ruf geht auf der Zentrale mit Ortskennung ein
Antwort der Zentrale
Es kann ohne weitere Betätigung frei gesprochen werden
Nach Gesprächsende wird die Leitung durch die Zentrale getrennt
Auf den fernbedienten Schleusen befindet sich kein Personal. Eine direkte Hilfeleistung bei Unfällen durch das Schleusenpersonal ist nicht mehr möglich. Deshalb ist besondere Aufmerksamkeit beim Durchfahren der Schleusen notwendig.

 

 

 

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